Profilfotos Teil 1. Pixel vor Persönlichkeit

Das Münchner Onlinedating-Vergleichsportal ZU-ZWEIT.de hat unfassbare 22 Millionen Profilfotos auf Onlinedating-Plattformen analysiert. Nachdem der Deep-Learning-Algorithmus über 6.000 verschiedene Bildfaktoren entschlüsselte, wundert es nicht, dass die Studie sich über ein ganze Jahr hinzog.

Das sind die beliebtesten Selbstdarstellungen deutscher Online-Dater:

Die Details der Studienergebnisse werden so zusammengefasst:

„Wussten Sie, dass Männer sich eher bei Extremsportarten zeigen, während Frauen ihre Beweglichkeit bei Yoga und Pilates zur Schau stellen? Oder, dass es mehr Fotos bei Dämmerung gibt als bei Sonnenschein? Schwule zeigen sich relativ gesehen häufiger mit Meerschweinchen oder in Disneyland Parks, Hetero-Männer hingegen beim Angeln oder in Las Vegas. Dafür gibt es mehr lesbische als heterosexuelle Frauen beim Pole Dance oder mit Sommersprossen. Insgesamt laden deutsche Online-Dater im Schnitt 4 Profilbilder hoch, von denen sie aber nur auf ca. 64,2% selbst zu sehen sind. Spruchbilder und Internet-Memes, Landschaftsfotos oder Tiere bilden den Rest. Neben Selfies (ob mit oder ohne Snapchat-Filter) sind auch Ganzkörperaufnahmen, z.B. am Strand oder in den Bergen, äußerst beliebt. Jüngere Männer zeigen sich beim Sport oder in Uniformen, während die älteren eher die Errungenschaften ihres Lebens zur Schau stellen: Oldtimer, Segelboote und Champagnerflaschen. Bei den Frauen gibt sich die junge Generation bewusst freizügig, die ältere setzt auf Kultur und Natur.“ (Auszug aus der Pressemeldung. Weitere Details hier: https://www.zu-zweit.de/partnersuche.

Diese Studie zeigt, wie wichtig Tipps für die Auswahl des richtigen Profilfotos sind. Im neuen Onlinedating-Ratgeber „Single sucht Single“ (ab 14.2.2018 im Buchhandel) gehen wir darauf detailliert ein. Da dieser Blobeitrag aber schon zu lange ist, gibts morgen eine Preview aus dem Buch. Mit allem, was uns zu wirklich guten Profilbildern eingefallen ist.

Bild: obs/ZU-ZWEIT.de

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